Trotz sommerlicher Höchsttemperaturen begab sich am Samstag, den 20.06.2026, eine siebenköpfige Gruppe im Leipziger Osten auf Spurensuche. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Baukultur und Stadtnatur“ besichtigten die Teilnehmenden zukunftsweisende Projekte einer klimabewussten und nachhaltigen Stadtentwicklung. Im Fokus des Austauschs stand die Frage, wie moderner Städtebau ressourcenschonend, suffizient und gemeinwohlorientiert realisiert werden kann, ohne dabei den ästhetischen Anspruch zu verlieren.
Die Radtour führte die Gruppe zu vier ausgewählten Stationen, die exemplarisch für den ökologischen Wandel im urbanen Raum stehen:
- Dachbegrünung im Botanischen Garten Leipzig: Einblicke in die Potenziale bepflanzter Dachflächen für das Stadtklima.
- Freiflächengestaltung im Lene-Voigt-Park: Diskussionen über die soziale und ökologische Funktion moderner Parkanlagen.
- Mobilität und Stadtentwicklung am Parkbogen Ost: Besichtigung der Ostwache sowie der Baustelle des Viadukts zur Verknüpfung von Verkehrs- und Freiraumplanung.
- Schwammstadt-Konzept in der Rietzschke-Aue: Anschauungsbeispiele für innovatives Regenwassermanagement am Schulcampus Wurzner Straße.
Ein Dank geht an René Zieprich, den Koordinator für den Parkbogen Ost beim Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung der Stadt Leipzig, sowie an Michael Berninger (Stadt-Umland LPV LeipzigGrün) für die Organisation, Führungen und Tourleitung.
Eine Veranstaltung des Stadt-Umland LPV LeipzigGrün in Kooperation mit dem Zentrum für Baukultur Sachsen, der VHS Leipzig und dem Botanischen Garten Leipzig.



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